Forellen räuchern

Sehr gut zum Kartoffelgratin oder dem Hackfleisch aus dem Fleischwolf passt geräucherter Fisch. Durch das Räuchern werden Fische nicht nur länger haltbar, sondern es verwandelt Aale, Makrelen, Forellen, Karpfen, Barsche und Flundern ich wahre Köstlichkeiten. So manch ein Angler setzt zwar auf etwas ausgeklügeltere Rezepte, allerdings gelingt eine gute Zubereitung auch mit weitaus einfacheren Mitteln. In der folgenden Anleitung finden Sie Tipps zum richtigem Holz, zur Salzlake und zur korrekten Befestigung der Fische in einem Räucherofen, außerdem verraten wir Ihnen welche Fische am besten geeignet sind.

Die uralte Kunst des Fische Räucherns

Vermutlich wurden Fische bereits in der Steinzeit geräuchert. In Hütten und Höhlen, wo die Menschen damals lebten. Man wärmte sich am offenen Feuer wo man auch seine Nahrung zubereitete. Schornsteine und Herde gab es allerdings damals noch nicht. Der Raum war voller Rauch und blieb oft im Haus hängen, bis er durch eine Öffnung oder ein Loch im Dach langsam abziehen konnte. Vermutlich hat irgendwann einmal jemand entdeckt, dass Fleisch und Fisch in genau diesem Rauch länger haltbar gemacht wurde. Diese alte Konservierungsmethode ist äußerst simpel und dabei effektiv.

Allerdings haben sich die Zeiten seitdem massiv geändert. Obwohl in Teilen der 3ten Welt diese Methode nach wie vor der Konservierung dient, hat sie sich in den Industrieländern längst zu einem Veredelungsverfahren entwickelt. Ganz besonders trifft das auch die Zubereitung von Fisch zu. High Tech Räucheröfen zum Fisch räuchern werden oftmals von Spezialherstellern zu dreistelligen Preisen und höher angeboten. Meisten werden genau diese Hochleistungsgeräte mit Gas oder auch elektrisch beheizt. Der Rauch kommt dabei vom Sägemehl das hinzugegeben wird, dieses aromatisiert den Fisch. Diese Öfen liefern bei sachkundiger Handhabung meistens äußerst gute Ergebnisse. Ein jeder Fischliebhaber liebt diese absoluten Delikatessen.

Hier die Anleitung zum Fische selber räuchern

Natürlich geht es auch ganz anders. Feuer ist keineswegs komplett aus der Mode gekommen. Mit ein bisschen Übung kann man mit recht gewöhnlichen Mitteln einen erstklassigen Räucherfisch herstellen. Gut dafür geeignet wäre zum Beispiel ein schlichter, etwa 90 Zentimeter bis 1,2 Meter hoher Räucherofen mit inkludierter Bodenschublade. Im Internet werden solcherlei Modelle zahlreich angeboten. Sollten Sie ein versierter Bastler sein, können Sie so einen auch ganz einfach selber herstellen. Zum Beispiel aus einem alten Ölfass oder verzinktem Blech.

Im Grunde genommen gibt es 2 verschiedene Räucherverfahren und das sind Kalt- bzw. Heißräuchern. Das Heißräuchern findet bei einer Temperatur von über 55 Grad C statt und braucht länger, manchmal bis zu 3 Stunden. Bei weniger als 25 Grad C findet hingegen das Kalträuchern statt und kann von mehreren Stunden bis zu Tagen dauert. Daneben gibt es noch Sondervarianten wie das Schinkenräuchern, dieses kann wochenlang dauern und findet in speziell dafür gebauten Holzkammern statt.

Vor dem Räuchern kommen die Fische in eine Salzlake

Am besten lässt sich der Fisch im Garten oder zuhause heiß räuchern. Bevor man die Fische ausnimmt und in den Ofen gibt, muss man diese zunächst einsalzen – idealerweise benützt man dafür eine speziell angerührte Lake. Hierzu löst man einfach Kochsalz in gewöhnlichen Leitungswasser auf. Hierbei kann das Mengenverhältnis durchaus variieren. Als Faustregel nimmt man etwa 70 Gramm Salz für einen Liter Wasser. Für Menschen, die gerne etwas weniger Salz benutzen wollen geht 40 Gramm pro Liter genauso. Um die richtige Menge auszumachen, kann man auf den Kartoffeltest zurückgreifen. Hier wird so lange Salz in das Wasser hinzugegeben bis die Kartoffel oben schwimmt. Das Wasser sollte etwas salziger als gewöhnliches Meerwasser schmecken. Die Fische sollten vollständig vom Wasser bedeckt sein und sollen über die Nach in der Lake ziehen. Die Raumtemperatur sollte hierbei eher kühl sein. Für Menschen, die es besonders eilig haben kann auch trocken gesalzen werden. Hierzu sollte man den Fisch per Hand mit Salz einreiben. Dabei darf die Bauchhöhle nicht vergessen werden. Anschließend lässt man den Fisch 1 bis 3 Stunden lang ziehen bevor man das Salz wieder abwischt.

Das beste Holz fürs Räuchern

Man stapelt das Holz in kleineren Stücken in der Ofenschublade und zündet es nachher an, währenddessen trocknen die Fische noch in der freien Luft. Die Fischhaut sollten so gut getrocknet sein, dass sie sich nicht mehr schleimig anfühlen, obwohl man die Fische nicht in der Sonne hängen lassen sollten. Ein bisschen Wind ist geradezu ideal. Sobald das Feuer gut brennt, kann man den Fisch in den Ofen hängen. Der Ofendeckel und die Schublade sollten zunächst einen Spalt offen bleiben. Die Flammen dürfen auf keinen Fall zu hoch lodern, es droht Anbrenngefahr. Die Fische werden zunächst in der Hitze gegart, wie lange dies dauert, hängt von der Temperatur ab, normalerweise aber ungefähr eine Stunde. Wenn sich die Bauchlappen etwas abspreizen ist der Fisch für gewöhnlich gar. Bei Fischscheiben erkennt man es daran, dass der Saft zu tropfen beginnt.

Welche Fische eignen sich am besten fürs Räuchern?

Forellen, Aale, Makrelen und Heringe sind die beliebtesten Fischarten zum Räuchern, sie werden meistens im Ganzen geräuchert, während zum Beispiel Lachs als Filet in einem Kalträucherschrank landet. Allerdings gibt es für Angler noch so einige weitere Möglichkeiten. Für echte Kenner gibt es da noch den frisch geräucherten Barsch, Alande, Karpfen und Flundern stellen wahre Köstlichkeiten dar. Größere Fische sollten hierbei allerdings noch vor dem Einsalz in etwas dickere Scheiben geschnitten werden. Zander und Hecht eigenen sich wegen ihres fettarmen Fleischs dagegen wenig zum Räuchern. Diese sollten besser in der Pfanne gebraten werden.

Kartoffelgratin

Nicht nur hierzulande gehört das Kartoffelgratin zu den beliebtesten Aufläufen. Man isst es als eigenständige Hauptmahlzeit oder serviert es alternativ als Beilage. Die klassische Variante wird mit Béchamelsoße verfeinert. Darüber hinaus gibt es weitere Abwandlungen, beispielsweise mit anderen Gemüsesorten und/oder gebratenem Hackfleisch aus dem Fleischwolf. Dank der stärkehaltigen Kartoffeln kommt dem Gratin eine sehr sättigende Wirkung zu. Deshalb wird es vorzugsweise zur Mittagszeit gegessen.

Geschichte und Entstehung des Kartoffelgratins

Seinen Ursprung hat das Kartoffelgratin in Frankreich. Dort wurde es im Jahre 1788 erstmalig als Gratin dauphinois am herzoglichen Hof von Clermont zu Tisch gebracht. Namensgebend ist die südostfranzösische Region Dauphiné. Im Laufe der darauf folgenden Jahre wurde das Rezept von Sterneköchen wie Auguste Escoffier weiter abgewandelt und modifiziert.

Oft wird der Auflauf fälschlicherweise mit den krokettenähnlichen Pommes dauphine verwechselt. Für diese Beilagenspeise brät man Kugeln aus Kartoffelpüree in heißem Fett aus und isst sie zusammen mit Fleischgerichten. Ein Synonym für die Kartoffelbälle lautet Pommes souflées.

Kartoffelgratin selber kochen

Für ein Kartoffelgratin benötigt man festkochende Kartoffeln, die während des gesamten Garvorgangs nicht zerfallen können. Zunächst werden die Kartoffeln unter fließendem Wasser kalt abgespült, von ihren Schalen befreit und anschließend in gleich große Scheiben geschnitten. Als Richtwert ist eine Dicke von etwa drei Millimetern ideal. Im nächsten Arbeitsschritt fettet man eine hitzebeständige Auflaufform großzügig mit Butter ein. Auf diese Weise bleiben die Kartoffelscheiben später nicht an der Form haften. Die Kartoffeln darin so anordnen, dass sie wie Dachpfannen aussehen. Für die Béchamelsoße werden Milch und Sahne auf mittlerer Flamme in einem offenen Topf aufgekocht. Bei Bedarf reduziert man die Hitze, um ein Anbrennen zu verhindern. Nach dem Kochen sollten ungefähr zwei Drittel der ursprünglichen Menge zurückbleiben. Vom Herd nehmen, mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver würzen. Die Kartoffeln mit der Soße begießen, zum Schluss geriebenen Mozzarella darüberstreuen. Nach Wunsch zusätzlich einige Flocken Butter auf das Gratin geben. Eine halbe Stunde bei 180 Grad Celsius im vorgeheizten Ofen garen.

Kartoffelgratin – Rezeptideen

Bei Kartoffelgratin lässt sich das Grundrezept auf verschiedene Arten abwandeln.

Für eine frühlingshafte Variante gibt man frisches Marktgemüse mit in die Sahnesoße. Die übrigen Zubereitungsschritte bleiben dabei unverändert.

Um ein modernes Kartoffelgratin zu kreieren, werden die herkömmlichen Kartoffeln durch Süßkartoffelsorten ersetzt. Aufgrund ihrer orangen Farbe erhält der Auflauf zudem eine ansprechende Optik. Als Ergänzung kann man Karottenstifte zu den Süßkartoffeln hinzufügen. Statt Béchamelsoße sollte man bei diesem Rezept auf Tomatensahnesoße zurückgreifen. Mit den süßen Kartoffeln bildet sie eine gelungenere geschmackliche Komponente.

Für festliche Anlässe eignet sich ein Gratin aus Kartoffelstampf. Hier entfällt das Schneiden, die Kartoffeln werden im Ganzen weich gekocht. Wenn sie gar sind, zerstampft man die Kartoffeln zu Brei. Die Konsistenz darf durchaus noch etwas stückig sein. In eine gefettete Form geben, mit einem Becher Sahne übergießen und im Ofen braun werden lassen. Dazu passen Rinder- oder Schweinemedaillons.

Als ebenfalls festtagstauglich gilt die Kombination mit Lachs. Dafür wird ein Lachsfilet scharf angebraten oder in Alufolie verpackt im Ofen durchgegart. Den fertigen Fisch in Stücke teilen, nach Grundrezept ein Kartoffelgratin vorbereiten. Die Lachsstücke auf die geschichteten Kartoffelscheiben geben, mit Béchamelsoße bedecken und im Ofen gar werden lassen.

Ein Kartoffelgratin mit Würsten vereint Hauptspeise und Beilage. Etwa vier bis fünf Bratwürste klein schneiden und in der Pfanne braten. Zur Seite stellen, das Kartoffelgratin gemäß Grundrezept vorbereiten. Die Scheiben nicht schichten, sondern mit den Wurststücken ungleichmäßig in der Auflaufform verteilen. Mit der Béchamelsoße begießen und in den Ofen stellen. Statt Bratwürsten ist Hackfleisch ebenfalls geeignet. Für ein vegetarisches Gratin die Bratwurst durch fleischlose Würste ersetzen.

Fleischwolf versus Küchenmaschine

Der Fleischwolf

Ein Fleischwolf, auch Fleischmaschine oder Faschiermaschine genannt, fungiert dem feinen Zerkleinern oder Mahlen und Vermenge von rohem beziehungsweise gegartem Fleisch oder Fisch und gekochtem Gemüse. In der Fachsprache wird dieses Verfahren Faschieren genannt.

1.1. Funktionsweise vom Fleischwolf

Zuerst werden die grob zerkleinerten Lebensmittel in einen Einfülltrichter gegeben. Von dort gelangen dies Lebensmittel auf eine waagerechte Förderschnecke, die entweder von einer Handkurbel oder einem Elektromotor angetrieben werden. Am Ende der Schnecke existiert eine rotierende Messerscheibe, direkt vor einer feststehenden Lochscheibe. Hier tritt die zerkleinerte Masse. Da verschiedene Größen der Lochscheiben zur Verfügung stehen, kann das Resultat der zerkleinerten Masse von fein bis grob variieren. Die Lochscheibe ist austauschbar, wenn der Befestigungsring abgenommen wird. Zum Reinigen lässt sich die Maschine komplett zerlegen. Hierfür muss nur die Befestigungsschraube entfernt werden.

1.2.Verwendung eines Fleischwolfs

Wird der Vorsatz ausgetauscht, lässt sich der Fleischwolf für diverse Lebensmittelzubereitungen anwenden. Die Vielfalt reicht vom eigenem Paniermehl bis hin zum Plätzchenteig für Spritzgebäck.

2. Alternativen zum Fleischwolf

2.1.Die Küchenmaschine

Wer keinen Fleischwolf hat oder wer sich keinen anschaffen möchte, um Leckereien anzurichten, kann das auch mit einer Küchenmaschine tun. Eine Küchenmaschine ist ein mechanisches oder elektrisches Küchengerät zum Kneten, Rühren, Raspeln, Pürieren oder Entsaften. Modernste Geräte verfügen über eine Kochfunktion.

2.1.1. Vorbereitung

Ein leichter Zusammenbau sieht anders aus. Bis zu zwölf Teile gehören zum Aufbau einer Küchenmaschine. Je nach dem, was für ein Modell benutzt wird, kommen zahlreiche Funktionen hinzu, die über Knöpfe oder Regler programmiert werden müssen.

2.2.2. Anwendung der Küchenmaschine

Natürlich wird zum Entfernen von Stielen und zum groben Zerkleinern für beispielsweise eines Kürbisses, das klassische Küchenmesser nicht außer Acht gelassen. In einigen Fällen, je nach Modellart, ist Vorsicht geboten beim Öffnen des Deckels. Es besteht Verletzungsgefahr, da sich der Verschluss einiger Modelle etwas erschwert öffnen lässt. Nach dem Start der individuellen Eingabe kann man sich bequem den Zerkleinerungsprozess ansehen. Man muss auch nicht daneben stehen und gelegentlich den Kochlöffel schwingen, wie bei einem altbewährten Kochtopf.

3. Fazit

In einigen Fällen sind die Küchenmaschinen tatsächlich schneller. Gemeint sind die Küchenmaschinen mit Kochfunktion. Dagegen sind hier aber die Aufbau- und Reinigungszeiten wesentlich höher. Die Zubereitung von Gerichten mittels der Küchenmaschine schmecken. Eine gleichzeitige Zubereitung von Kartoffeln und Fisch ist nicht zu empfehlen, da sie eine unterschiedliche Garzeit haben. Wenn mehrere Lebensmittel in einem Topf gleichzeitig zubereitet werden, wird die Optik oftmals negativ in Mitleidenschaft gezogen.

Eine Küchenmaschine mit Kochfunktion kann die Küchenutensilien, wie die Pfanne, den Mixer oder den Topf nicht vollständig ersetzen. Dennoch sind ein guter Helfer in jeder Küche.

Die Küchenmaschine sind zwar vielfältige Könner, nur benötigen sie hin und wider menschliche Unterstützung.

Dennoch ersetzt die Küchenmaschine das müheselige Kneten, Rühren oder Zerkleinern von Lebensmitteln.

Einige Küchenmaschinen sind schwierig zu bedienen, da sie unzählige Funktionen haben. Doch eines haben sie gemeinsam. Durch das Einstellen der Garzeiten, entfällt der ständige Blick zur Uhr.

Wer zum Beispiel viel Teig knetet oder Marmelade kocht, wird auf die Küchenmaschine nicht verzichten wollen.

Den Fleischwolf richtig reinigen

Fleischwölfe sind ein beliebtes Gerät, wie Stiftung Warentest im Fleischwolf Vergleich beweist, aber wenn Sie sich mit rohem Fleisch beschäftigen, ist Sauberkeit ein Muss, um die Keime und Bakterien, die von Rückständen stammen, zu vermeiden. Das Waschen Ihrer Mühle unterscheidet sich jedoch nicht wesentlich vom Waschen anderer Kochgeschirrsorten. Durch eine ordnungsgemäße Lagerung der Teile im Nachhinein wird sichergestellt, dass die Teile gut gewartet werden. Das Befolgen einiger zusätzlicher Hinweise bei der Verwendung hilft auch dabei, eine einfache Reinigung zu gewährleisten.

Was ist zu beachten bei der Reinigung?

Was zunächst einmal wichtig ist ist, dass Sie keine schädliche Substanzen benutzen der an dem Fleischwolf hängenbleibt und bei der nächsten Benutzung in den Fleisch gelangt. Die Reinigung umfasst alle mitgelieferten Komponenten wie Klinge, Mahlplatten, Wurstaufsätze oder Speisentrichter. Meistens ist es ratsam, Ihren Fleischwolf vor und nach dem Gebrauch zu reinigen. Dann können Sie es in einer sauberen, staubfreien Umgebung aufbewahren.

Bevor Sie mit der Reinigung der Mahlwerksteile beginnen, sollten Sie wissen, wie Sie das Fleisch Ihres Mahlwerks reinigen. Ganz wichtig ist es zunächst einmal den Stromfluss zu entfernen. Nehmen Sie daraufhin die einzelnen Teile raus und versuchen Sie sich zu merken, wie diese zusammengebaut waren. Machen Sie gegenbenfalls ein Video vom Aufbau des Fleischwolfs.

Achten Sie beim Waschen der Klinge darauf, dass die scharfe Kante Ihre Hände nicht schneidet. Die Klinge kann stumpf werden, wenn sie nicht richtig gehandhabt wird, und eine stumpfe Klinge schmiert das Fleisch beim nächsten Mahlen. Legen Sie alle Ersatzteile für eine halbe Stunde in heißes Seifenwasser, damit sich die Fleischreste leicht entfernen lassen und waschen Sie dann die Reste ganz einfach mit einem Tuch weg.

Eine Flaschenbürste reinigt problemlos das Innere aller Teile, obwohl der Einfüllschlauch und der Trichter mehr Kraft erfordern. Dies hilft Ihnen, die Mühle vor Bakterien und Keimen zu schützen. Tauchen Sie den Motor nicht in Wasser und reinigen Sie das Motorgehäuse mit einem feuchten Tuch. Nachdem Sie alle Teile gewaschen haben, legen Sie sie nicht nass weg. Trocknen Sie sie mit einem Handtuch ab, um Korrosion zu vermeiden. Lassen Sie diese Teile nach dem Waschen und Trocknen mit einem Handtuch natürlich trocknen.

Lagern Sie die Teile nach dem Auftragen einer dünnen Ölschicht weg, um Rost und Korrosion zu vermeiden. Für diesen Zweck wird von vielen Menschen Mineralöl in Lebensmittelqualität verwendet, aber auch andere Öle leisten die gleiche Arbeit. Wenn Sie eine Sprühflasche verwenden möchten, anstatt sie mit einem Tuch oder einem Schwamm zu überziehen. Es wird gut funktionieren und alle inneren / äußeren Teile werden gut geschmiert. Verwenden Sie eine Plastikfolie und wickeln Sie sie um die Teile oder stecken Sie sie in eine Plastiktüte. Ein Reissack ist viel besser, weil der Reis Feuchtigkeit aufnimmt und Ihre Teile auch bei hoher Luftfeuchtigkeit trocken bleiben.

Wenn Sie genügend Platz in Ihrem Gefrierschrank haben, ist dies der perfekte Ort, um Ihre Teile zu lagern, da kalte Teile besser zerkleinert werden, wenn Sie Ihr Fleisch verarbeiten. Wenn Sie die Maschine wieder verwenden möchten, verwenden Sie Bleichmittel, um sie ölfrei zu machen. Sterilisieren Sie jedoch mit Bleichmittel, bevor Sie diese Teile verwenden. Ein Esslöffel Bleichmittel reicht für eine Gallone Wasser.

Schon das Zermahlen von Fleisch schärft die Klinge, wenn es an der Mahlplatte reibt, sodass Sie die Klinge sehr selten scharf machen müssen. Wenn die Klinge jedoch keine guten Ergebnisse zeit dann zögern Sie nicht und bringen Sie die Klinge zu einem Experten, der es schärfen kann oder wenn nötig auch auswechseln kann.

Der Fleischwolf

Der Fleischwolf – das verkannte aber nicht überforderte Multitalent

Den Fleischwolf gibt es seit über hundert Jahren, der älteste Eintrag ist in einem Kochbuch aus dem Jahr 1894 zu finden.

Der Fleischwolf bietet mehr Vorzüge als ihm zugetraut wird. Nur die wenigsten wissen, dass damit nicht nur frisches Hack hergestellt werden kann, sondern auch Würste oder Kekse als Spritzgebäck und er ein Meister im Zerkleinern von Fisch, Brot, Obst, Gemüse und vielem mehr ist. Deshalb eignet sich ein Fleischwolf im Haushalt auch für Vegetarier und Veganer,

In Supermärkten oder Fleischereien gehört der Fleischwolf zum Inventar, auch für die heimische Küche ist er mit seinen vielfältigen Möglichkeiten nicht nur eine Unterstützung, sondern eine wahre Bereicherung.

Der Vorteil von einem Fleischwolf liegt ganz klar darin, dass die Herkunft vom Fleisch sowie die Verarbeitung keine Zweifel über die Qualität und Hygiene zulassen.

Funktionsweise von einem Fleischwolf

Die grob zerkleinerten Lebensmittel gelangen über den Einfülltrichter auf die angetriebene Förderschnecke zur Quetschung und Vermengung.

Am Ende der Schnecke befindet sich in der Regel eine mit der Achse verbundene und dadurch ebenfalls rotierende Messerscheibe vor einer Lochscheibe, aus welcher die zerkleinerte Masse austritt.

Manueller Fleischwolf

Die manuelle Variante mit Handkurbel wird normalerweise an einer Tisch- oder einer überstehenden Arbeitsplatte befestigt oder verfügt über rutschfeste Füße und hat den Vorteil, dass er platzsparend verstaut werden kann. Jedoch kann die Zubereitung mit einem manuellen Fleischwolf anstrengend sein, vor allem bei sehnigem Fleisch, sodass er sich eher für kleinere Mengen eignet.

Elektrischer Fleischwolf

Ein elektrischer Fleischwolf sollte mindestens 1’000 Watt haben und die maximale Dauerbetriebszeit bei ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten liegen. Bei einer geringeren Dauerbetriebszeit mit Unterbrechung, damit der Motor abkühlt, kann sich die Verarbeitung mühsam gestalten.

Verarbeitung, Material und Ausstattung

Beim Kauf ist nicht nur auf die Leistung, sondern auch auf die Verarbeitung zu achten. Aufgrund der hohen Kräfte sollten bei einem manuellen Fleischwolf zumindest die Kurbel und das Gewinde aus Edelstahl oder einem anderen harten Metall gefertigt sein, da Kunststoff für solche Einsätze nicht sehr widerstandsfähig ist.

Hochwertigere Geräte verfügen über einen dreiteiligen Schneidsatz mit einem Vorschneider vor dem Messer und der Lochscheibe, sodass sich auch sehniges Fleisch verarbeiten lässt, ohne dass sich größere Sehnen um die Schnecke wickeln können. Die Maschinen mit einem fünfteiligen Schneidsatz verfügen über eine zusätzliche Lochscheibe und einem zweiten Messer.

Fleischwolf Messer

Das Messer sollte eine hochwertige Qualität aufweisen, das heißt rostfrei sein und sich selber schärfen. Ist dies nicht der Fall, wird es mit der Zeit stumpf und die Bearbeitung der Lebensmittel verliert an Qualität.

Befestigung und Standfestigkeit

Hochwertige elektrische Fleischwölfe sind oftmals schwerer und benötigen keine zusätzlichen Vorrichtungen für die Befestigung. Die leichteren Geräte besitzen in der Regel Saugnäpfe, weil sich der Fleischwolf aufgrund der Vibration vom Elektromotor verschieben kann und damit ein Sicherheitsrisiko darstellt.

Der Fleischwolf und seine Größe

Die Größenangaben können oftmals nicht zugeordnet werden, weil die Angaben ursprünglich in Amerika festgelegt wurden. Grundsätzlich basiert die Größe auf dem Durchmesser von der unteren Öffnung des Fleischwolfes:

Die normalen Größen in privaten Haushalten sind 5 (5,40 Zentimeter) und 8 (6,35 Zentimeter), vereinzelt auch 10 (6,99 Zentimeter). Alle höheren Größen sind meistens für die Verwendung in der Lebensmittelindustrie, Großküchen oder Fleischereibetrieben angedacht.

Reinigung

Um den Fleischwolf gründlich zu reinigen, sollte er so einfach wie möglich zu zerlegen sein und sich genauso einfach wieder zusammenbauen lassen. Es ist von Vorteil, wenn so viele Bauteile wie möglich spülmaschinenfest sind. Aluminiumteile können sich verfärben und sollten nicht im Geschirrspüler gereinigt werden.

Zubehör

Beim Zubehör sollten im Minimum zwei Lochscheiben für feines und grobes Hackfleisch dabei sein. Außerdem gibt es spezielle Aufsätze zur Füllung der Wurstdärme oder Spritzgebäck. Es gilt zu beachten, dass nicht alles Zubehör mit jedem Model kompatibel ist.

Sicherheit

Ein hochwertiges und leistungsstarkes Küchengerät birgt immer auch gewisse Risiken. Der Fleischwolf darf nie ohne Konzentration bedient werden und das Nachstopfen mit den Händen während des Betriebs ist sehr gefährlich und nicht zu empfehlen.

Fleischwolf – Einige von vielen Nutzungsmöglichkeiten in der Übersicht

Obstverarbeitung

Der elektrische Fleischwolf eignet sich auch für die Verarbeitung von größeren Obstmengen und als Entsafter oder mit speziellen Aufsätzen zur Herstellung von Smoothies.

Burger

Für einen perfekten Burger empfiehlt sich ein grober Wurstaufsatz. Nachdem das Fleisch durch den Wolf gedreht ist, muss es nur noch gewürzt werden.

Fisch

Für die Verarbeitung von vorgängig filetiertem Fisch kann für die Verarbeitung der gleiche Aufsatz wie für die Verarbeitung von Fleisch eingesetzt werden.

Gemüse

Mit dem passenden Zubehör gehört Gemüseschneiden – insbesondere Zwiebeln – der Vergangenheit an.

Pasta

Zur Herstellung von Pasta können der normale Vorsatz oder die speziellen Nudelaufsätze verwendet werden.

Wurstherstellung

Die Wurstherstellung mit dem Fleischwolf ist simpel und macht Vorfreude auf das Ergebnis, weil sie selbst gemacht ist.

Spritzgebäck

Mittels den speziellen Spritzgebäckaufsätzen lassen sich verschiedene Kekse herstellen. Der Teig wird durch den Plätzchenaufsatz gedreht und erhält, je nach Vorsatz, eine sternenförmige oder langgestreckte flache Form.

Brotaufstriche

Mit Gewürzen, Kräutern und gekochtem Gemüse lassen sich einzigartige Aufstriche – nicht nur für Vegetarier – herstellen.

Paniermehl

Hartes Brot durch den Fleischwolf gelassen erübrigt den Kauf von Paniermehl.

Hunde- oder Katzenfutter (Barfen)

Der Fleischwolf ist absolut ideal für frisches und rohes Tierfutter in Form von Barfen, der Verarbeitung von Innereien, Fleisch und Knochen sowie einer geringen Menge Obst und Gemüse. Fertigfutter ist vielfach mit Aroma- und Geschmacksstoffen vermischt und enthält in der Regel einen sehr geringen Fleischanteil. Durch die Unterstützung eines Fleischwolfs ist es möglich, Hunde und Katzen biologisch sowie artgerecht zu füttern und so eine ausgewogene Ernährung des Tieres sicherzustellen.

Last but not least

Wenn die Lochscheiben und Fleischstücke vor der Verarbeitung zum kurzen anfrosten in den Gefrierschrank gelegt werden, geht die Verarbeitung wesentlich leichter, da sich so das Schmieren verhindern lässt.